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Engineering Brain Mechanics

Neuartige Biopolymer-Hydrogele zum Verständnis der komplexen Biomechanik von Weichgewebe

In einem gemeinsamen Projekt werden Biopolymer-Hydrogele hergestellt und mechanisch charakterisiert. Diese dienen als Proxy-Materialien, um das hochkomplexe Verhalten von weichen biologischen Geweben zu verstehen und zu modellieren. Dadurch entsteht ein Proxy-Materialkatalog, der verschiedene charakteristische Merkmale der mechanischen Antwort mit einem validierten Modellierungsansatz verbindet. Er wird als wichtige Grundlage dienen, um geeignete Materialien für das Tissue Engineering auszuwählen, Experimente an menschlichem und tierischem Gewebe zu reduzieren und das Potenzial numerischer Ansätze zu erhöhen, die im klinischen und industriellen Umfeld angewendet werden können.

Prof. Dr. F. Paulsen (gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. P. Steinmann [Tech], Prof. Dr.-Ing. A. Boccaccini [Tech], Prof. Dr. B. Fabry [Nat])

Proteins in Health and Disease

Dieser Bereich ist noch in Bearbeitung.

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Surface Active Proteins

Projektleiter: PD Dr. M. Schicht

Das große Spektrum der Surfactant Proteine

Die sukzessive Charakterisierung von Surfactant Proteinen, zeigen das immense Wirkspektrum dieser Proteine im menschlichen Organismus. Innerhalb der Arbeitsgruppe konnten weitere Proteine der Surfactant Familie wie SFTA2, SFTA3 und PLUNC beschrieben werden. So zeigte sich das SFTA3 stimulierende Effekte auf die Aktivität von Alveolarmakrophagen hat und darüber hinaus zu einer gesteigerten Phagozytoseaktivität führt. Diese und weitere Untersuchungen legen nahe, dass SFTA3 eine wichtige Rolle bei Entzündungsprozessen innerhalb der Lunge zukommt. Die bislang beschriebenen Eigenschaften könnten SFTA3 zu einem potentiellen Kandidaten für die Diagnose, Prophylaxe und auch möglicherweise Therapie von Lungenerkrankungen machen.
In diesem Zusammenhang konnten für Surfactant Proteine spezielle Transporter Identifiziert werden. Die ATP-Binding Cassette Transporter (ABC-Transporter) sind eine Gruppe von Transmembranproteinen, die eine große Bandbreite an Substraten unter ATP-Verbrauch gegen einen Konzentrationsgradienten über Zellmembranen transportieren. Bisher konnten 48 humane ABC-Transporter genetisch identifiziert und viele dieser Transporter sind am Transport von Arzneistoffen, Lipiden, Proteinen beteiligt. Speziell möchten wir die Transporter ABCA1, ABCG1 und ABCA3 am Auge untersuchen, da diese als spezielle Surfactant-Transporter aus der Lunge bekannt sind.

Projektleiter: PD Dr. M. Schicht

Die funktionellen Zusammenhänge von PLUNC im okulären System

Bei Untersuchungen zu den oberflächenaktiven Proteinen am Auge, konnte ein weiteres Mitglied der Surfactant Familie, das „PLUNC“, erstmalig beschrieben werden. In eigenen Arbeiten war es möglich, PLUNC in den verschiedenen Geweben des Auges und in der Tränenflüssigkeit des Menschen nachzuweisen. Die genaue Funktion von PLUNC, das vor allem aus dem oberen Respirationstrakt bekannt ist, ist am Auge noch weitgehend ungeklärt. Eine distinkte Rolle im Rahmen der angeborenen Immunabwehr bei der Beseitigung bestimmter Pathogene ist wahrscheinlich. Durch die regulativen Effekte von PLUNC im Zusammenhang mit epithelialen Natriumkanälen (ENaC) gehen wir davon aus, dass die Hemmung dieser Kanäle in kornealen Nervenfasern die Reizweiterleitung von Nervenimpulsen beeinflusst. Den epithelialen Natriumkanälen (ENaC) kommt als sogenannten Nozizeptoren eine bedeutende sensitive Funktion im okulären System zu. Etwa 70% der gesamten Nervenfasern in der Hornhaut werden durch mechanische, chemische und thermische Reize stimuliert, die wiederum die Blinkrate und die Tränenfilmproduktion beeinflussen. Die negative Regulation epithelialer Natriumkanäle und die damit verbundene transzelluläre Natrium- und Wasserresorption stellen ein weiteres interessantes Forschungsgebiet für das Verständnis und die Therapie der Keratokonjunktivitis Sicca dar.

Ocular Surface Group

Die Meibomdrüsendysfunktion (MGD) geht auf abnormal veränderte Meibomdrüsen, spezialisierte Talgdrüsen im Augenlid, zurück. Die MGD ist der häufigste Grund für ein Trockenes Auge (DED) und mit mehr als 12 Millionen Betroffenen allein in Deutschland eine der häufigsten Erkrankungen der Augenoberfläche. Die MGD ist durch eine zunehmende Verhornung (Hyperkeratinisierung) der terminalen Meibomdrüsengänge und einer zunehmenden Viskosität des Meibomdrüsensekretes gekennzeichnet. Der zugrundeliegende Pathomechanismus ist noch unbekannt. Wir untersuchen den Einfluss verschiedener Hormone auf den Keratinisierungsprozess, die Bedeutung der Ausbildung von Haftkontakten (Desmosomen) für den Reifungsprozess der Meibozyten sowie den Einfluss diverser Proteine, die zu einer Hyperkeratiniserung der Ausführungsgänge sowie die zunehmende Viskosität des Meibums beitragen. Unser Ziel ist es, tiefer gehende Einblicke in die Pathophysiologie der MGD zu erhalten. Dazu werden Experimente in einem etablierten Mausmodell des DED sowie in zwei und dreidimensionalen Kultivierungsmodelen mit menschlichen Meibomdrüsenepithelzellen durchgeführt. Dies dient der Bestimmung von Faktoren, die eventuell als therapeutische Behandlungsoptionen bei der MGD eingesetzt werden könnten.

Prof. Dr. F. Paulsen, PD Dr. F. Garreis

Die Tränendrüsen produzieren den wässrigen Anteil des Tränenfilms und befinden sich im oberen, temporalen Quadranten der knöchernen Orbita (Tränendrüse, Glandula lacrimalis) sowie in den Augenlidern (akzessorische Tränendrüsen, Glandulae lacrimale accessoriae). Funktionsstörungen der Tränendrüse führen zu einem quantitativen und/oder qualitativen Mangel der Tränenflüssigkeit und zu schwersten Krankheitsverläufen eines Trockenen Auges.
Funktionsstörungen der Tränendrüse werden v.a. durch sekundäre Erkrankungen wie altersbedingte Atrophie und Fibrose des Tränendrüsengewebes, Autoimmunerkrankungen wie das Sjögren-Syndrom und Graft-versus-Host-Disease (GVHD), Destruktionen des Tränendrüsengewebes beispielsweise durch Tumore, chronische Entzündungen oder Traumata sowie Verschlüsse der Tränenausführungsgänge z.B. durch konjunktivale Vernarbungen herbeigeführt. In 80 % der Fälle eines sekundär entwickelten trockenen Auges sind Entzündungsreaktionen in der Tränendrüse die Ursache. Unser Ziel ist es, tiefer gehende Einblicke in die Dysfunktion der Tränendrüse zu erhalten. Dafür werden geeignete Modelle entwickelt und Faktoren bestimmt, die als therapeutischer Ansatz zur Behandlung von Tränendrüsenfunktionsstörungen dienen können.

Prof. Dr. F. Paulsen, Dr. J. Dietrich

Bis heute gibt es viele Theorien zum Transport von Tränen durch die Canaliculi des ableitenden Tränensystems in den Tränensack, aber nur wenige mit harten Daten. Wir konnten zeigen, dass die Kontraktion des Horner-Duverney-Muskels aufgrund der speziellen Anordnung von Muskelfasern und Bindegewebsfasern zu einem Verschluss der Canaliculi in deren ersten beiden Dritteln führt. Dadurch wird die Tränenflüssigkeit in den Canaliculi in Richtung Tränensack gedrückt/transportiert. Das mediale Drittel der vertikalen Anteile der Canaliculi, der Canaliculus communis und der intrasaccale Anteil des Canaliculus werden durch die Verkürzung und Verdickung des Horner-Duverney-Muskels von dorsal komprimiert, was zu einer Kompression der Canaliculi-Lumen in diesem Teil des Systems führt und dadurch die Tränenflüssigkeit weiter in Richtung Tränensack drückt. Die Mischung aus schnell kontrahierenden und ermüdungsresistenten Muskelfasern ist ideal für den Blinzelmechanismus geeignet, der komplex durch das Nervensystem reguliert wird. In weiteren Untersuchungen analysieren wir derzeit den Lymphabfluss des humanen Tränenwegssystems.

Prof. Dr. F. Paulsen, Prof. Dr. M. Scholz

Dieser Bereich ist noch in Bearbeitung.

Im Rahmen des Projekts werden unterschiedliche Modelle neuropathischer Schmerzen getrennt voneinander untersucht, da sich die Mechanismen neuropathischer Schmerzen je nach Ätiologie der Schmerzen erheblich unterscheiden. Aus diesem Grund unterscheiden sich auch therapeutische Ansätze in den jeweiligen neuropathischen Schmerzsyndromen. So muss für eine effektive Therapie beispielsweise zwischen Tumor- und Chemotherapie-induzierten neuropathischen Schmerzen differenziert werden. Um einen möglichst großen Bereich der verschiedenen neuropathischen Schmerzformen abzudecken, untersuchen wir daher verschiedene Modelle neuropathischer Schmerzen wie z.B. Chemotherapie-induzierte oder Diabetes-induzierte neuropathische Schmerzen. Darin generierte Ergebnisse werden auf das Auge als Fenster zum peripheren Nervensystem z.B. durch Messung axonaler kornealer Degeneration bei neuropathischen Modellen, durch Multi-Epitop-Liganden-Kartographie sowie Tränenfilmlipidomics und -proteomics.

Prof. Dr. E. Lütjen-Drecoll, Prof. Dr. F. Paulsen

Die Zusammenarbeit mit der Augenklinik und dem Erlanger Unternehmen WaveLight GmbH wurde hinsichtlich der vorklinischen Prüfung eines neuartigen UV-Femtosekundenlasers für die Hornhautchirurgie weiterverfolgt und inten- siviert. So wurde der neue UV-Laser in Bezug auf Schnittqualität und Gasproduktion nach Extraktion refraktiver Lentikel mit einem für dieses Verfahren bereits zugelassenen Infrarot-Lasersystems (VisuMax) verglichen. Mit histologischen Untersuchungen an Schweineaugen konnte die Überlegenheit des UV-Lasers in Punkto in- traoperativer Gasproduktion demonstriert wer- den. Es konnte gezeigt werden, dass die Laserschnittflächen des UV-Lasers einen dem VisuMax vergleichbaren Grad an Rauhigkeit/Regelmäßigkeit der Oberflächen aufweisen. Somit erscheint der neue UV- Laser dem aktuell einzigen „Konkurrenzprodukt“ hinsichtlich Gasproduktion und Schnitt- flächenbeschaffenheit ebenbürtig.

Dr. C. M. Hammer, Prof. Dr. F. Paulsen

ABC-Transporter und ihre Relevanz bei Augenerkrankungen 

Zahlreiche okuläre Erkrankungen werden durch die topische Applikation von Medikamenten behandelt. Für den erfolgreichen Transport der Substrate (Arzneistoffe, Lipide und Proteine) über die Zellmembran ist in den meisten Fällen eine große Gruppe von Transmembranproteinen verantwortlich: die ATP-Binding Cassette Transporter (ABC-Transporter). Expression und physiologische Relevanz der meisten ABC-Transporter im okulären System sind im Detail unbekannt. Wir gehen davon aus, dass ABC-Transporter in relevantem Ausmaß im okulären System exprimiert werden und unter pathophysiologischen Bedingungen wie Glaukom, Trockenem Auge oder retinalen Erkrankungen eine zentrale Rolle spielen. Die Charakterisierung aller Transporter unter pathophysiologischen Gesichtspunkten ist insbesondere im Hinblick auf pharmakologische Fragestellungen von Bedeutung, da sie körpereigene und -fremde Stoffe (Xenobiotika) aus der Zelle transportieren können. Verlust, veränderte Expression und/oder Aktivitäten einzelner Transporter tragen mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer veränderten Aufnahme und Verteilung von Arzneistoffen bei, beeinträchtigen die Tränenproduktion sowie Schmerzwahrnehmung und sind somit für die Wirksamkeit der medikamentösen Behandlung entscheidend. Das zentrale Ziel eigener Arbeiten ist es, ein grundlegendes funktionelles Verständnis der Expression und Regulation der ABC-Transporter-Familie im Zusammenhang mit der (Patho-) Physiologie des Auges zu gewinnen. Bislang ist relativ wenig über die Regulation der ABC-Transporter im Auge, zum Beispiel in den Meibom-Drüsen, bekannt. Unsere Vorarbeiten haben alle 48 Mitglieder im okulären System identifiziert. Aufgrund der Eigenschaften der ABC-Transporter sind sie potentielle Kandidaten für die Diagnose, Prophylaxe und Heilung von pathologischen Veränderungen.

Prof. Dr. F. Paulsen, PD Dr. M. Schicht

New digital methods in research and teaching

Portraitfoto von Prof. Michael ScholzLeitung: Prof. Dr. Michael Scholz

Entwicklung einer Software zur 3D Rekonstruktion histologischer Serienschnitte (HiD™)

Seit 2015 beschäftigen wir uns intensiv mit der Modulation und Visualisierung digitaler medizinischer Bilddaten für den Einsatz in Forschung und Lehre. Was zunächst als Projektidee zur digitalen 3D Rekonstruktion mikroskopischer Serienschnitte der Sehnervenpapille im Rahmen der seinerzeit aktiven Glaukom-Forschung (SFB 539) an unserem Institut begann, wurde zu einem eigenständigen Forschungsbereich, der sich aktuell in mehrere Teilbereiche untergliedert.

In enger Partnerschaft mit der Chimaera GmbH, die sich auf die Entwicklung innovativer Lösungen für die medizinische Bildverarbeitung und Anwendungen im Bereich der künstlichen Intelligenz spezialisiert hat, entwickeln wir eine Software zur dreidimensionalen Rekonstruktion und Analyse von histologischen Serienschnitten. Das Einsatzmöglichkeiten von HiD™ sind dabei vielfältig und reichen von der einfachen morphologischen Gewebeanalyse (Histologie/Histopathologie) bis hin zur Quantifizierung räumlicher Verteilungsmuster von fluoreszenzmarkierten Strukturen innerhalb der untersuchten Gewebeproben.

Leitung: Prof. Dr. Michael Scholz

Entwicklung und Adaption spezieller Anwendungen der Cinematic Rendering Technologie für die anatomische Forschung und Lehre

Vortrag „Cinematic Rendering in anatomical teaching – a new tool for lecturers and students“ im Rahmen des IFAA Meetings 2019 in London, UK

Gemeinsam mit Dr. Klaus Engel (Senior Principal Key Expert der Siemens Healthineers AG), dem „Erfinder“ der Cinematic Rendering Technologie, arbeiten wir seit Ende 2017 an verschiedenen Projekten zur volumetrischen Visualisierung von Bilddaten aus CT- und MRT-Scans. Ziel ist es, die Möglichkeiten der volumetrischen Darstellung der individuellen Anatomie des Menschen auf der Basis dieser Technologie sowohl für die anatomische Ausbildung unserer Medizinstudierenden als auch hinsichtlich wissenschaftlicher Fragestellungen in der medizinischen Forschung künftig besser nutzbar zu machen. Der Einsatz neuer Devices (HoloLens 2, etc.) zur verbesserten Visualisierung und Aufbereitung der Bilddaten (Augmented Reality, Multi-User-Konzept, etc.) sowie technologische Weiterentwicklungen (Haptic Feedback, etc.) bilden dabei ständig neue Herausforderungen und Verbesserungsmöglichkeiten.

Entwicklung und Evaluation der „Cinematic Anatomy“ Applikation

Andrea Hofbauer (Siemens Healthineers AG) und Prof. Dr. M. Scholz

Mit der Entwicklung einer für alle interessierten User nutzbaren Applikation zur Anwendung der Cinematic Rendering Technologie im Bereich der anatomischen Lehre geht Frau Andrea Hofbauer (Education and Skill Management der Siemens Healthineers AG) ganz neue Wege. Die Idee ist, jedem Dozenten der Anatomie die Möglichkeit zu geben, medizinische Datensätze für den Unterricht zu visualisieren und zu bearbeiten. Wir unterstützen sie dabei in enger Kooperation mit unserer fachlichen Beratung und helfen so, eine vielseitig anwendbare Software zu etablieren, die unserer Ansicht nach aufgrund ihrer qualitativen und quantitativen Analysemöglichkeiten eine breite Anwendung in der anatomischen Lehre finden wird.

 

Aktuelle Publikationen

Binder JS, Scholz M, Ellmann S, Uder M, Grützmann R, Weber GF, Krautz C. Cinematic Rendering in Anatomy: A Crossover Study Comparing a Novel 3D Reconstruction Technique to Conventional Computed Tomography. Anat Sci Educ. 2021 Jan; 14(1):22-31.

Ali MJ, Zetzsche M, Scholz M, Hahn D, Gaffling S, Heichel J, Hammer CM, Bräuer L, Paulsen F. New insights into the lacrimal pump. Ocul Surf. 2020 Oct;18(4):689-698.

Ali MJ, Scholz M, Singh S, Heichel J, Paulsen F. Etiopathogenesis of lacrimal sac mucopeptide concretions: insights from cinematic rendering techniques. Graefes Arch Clin Exp Ophthalmol. 2020 Oct;258(10):2299-2303

Schapher M, Koch M, Weidner D, Scholz M, Wirtz S, Mahajan A, Herrmann I, Singh J, Knopf J, Leppkes M, Schauer C, Grüneboom A, Alexiou C, Schett G, Iro H, Muñoz LE, Herrmann M. Neutrophil Extracellular Traps Promote the Development and Growth of Human Salivary Stones. Cells. 2020 Sep 22;9(9).

Binder J, Krautz C, Engel K, Grützmann R, Fellner FA, Burger PHM, Scholz M. Leveraging medical imaging for medical education – A cinematic rendering-featured lecture. Ann Anat. 2019 Mar; 222:159-165.

Dieser Bereich ist noch in Bearbeitung.

Prüfungsangst stellt für viele Studierende gerade in den ersten Semestern ein verbreitetes und oftmals leistungsminderndes Problem dar. Bislang existieren jedoch nur sehr wenige valide Daten hinsichtlich der deutschlandweiten Prävalenz, der Schweregrade und der Ausprägungsformen von Prüfungsangst bei Studierenden der Human- und Zahnmedizin. Entsprechend liegen momentan nur wenige Berichte über wirksame therapeutische oder präventive Strategien vor. Im Rahmen dieses Projektes konnte durch mehrfache Anwendung eines validierten psychologischen Prüfungsangstfragebogens gezeigt werden, dass mehr als 50% der Studierenden deutliche Prüfungsangstsymptome zeigen, die sich mit zunehmendem Prüfungsstress verschlimmern. Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass medizinische Hypnose als Interventionsmöglichkeit geeignet ist, Prüfungsangst signifikant zu senken. Die Ausprägungsform „Mangel an Zuversicht“ konnte besonders effektiv reduziert werden.

PD Dr. C.M. Hammer, Prof. Dr. M. Scholz, Prof. Dr. F. Paulsen

Lehrstühle

Institut für Anatomie und Zellbiologie

Eingang Institut für Anatomie und Zellbiologie

Aktuelles

Doktor- und Masterarbeiten

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein wesentliches Anliegen des Instituts für Funktionelle und Klinische Anatomie. Das Institut sieht es daher als eine zentrale Aufgabe an, qualifizierte Nachwuchsförderung durch die Einbindung in wissenschaftliche Projekte durch Vergabe von Promotionsthemen zu betreiben und so den wissenschaftlichen Nachwuchs in die Forschungsprojekte des Instituts einzubinden und zu fördern.

Die Voraussetzung für eine Promotion ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Betreuer*in und Doktorand*in auf hohem wissenschaftlichem Niveau unter Einhaltung der Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis. Grundlage ist das eigenständige wissenschaftliche Bearbeiten eines von der Betreuerin/vom Betreuer vorgegebenen Themas mit erkennbarer Forschungsleistung.

Das Promotionsvorhaben läuft in der Regel in folgenden Phasen ab:

  • Einarbeitungsphase zur Sichtung der bestehenden Literatur und zum Erwerb benötigter methodischer Fähigkeiten.
  • Vertiefungsphase zur experimentellen Planung und Erarbeitung konkreter Forschungsziele unter Einbeziehung der Erstbetreuerin/des Erstbetreuers sowie der Doktormutter/des Doktorvaters (falls nicht Betreuer*in) für die Promotion.
  • Erarbeitungsphase zum selbständigen Erarbeiten wissenschaftlicher Ergebnisse und Auswertung der experimentell erhobenen Daten.
  • Abschlussphase zum Verfassen der Dissertationsschrift und der zugehörigen Verteidigung.

Die Phasen überlappen sich weitgehend, ihre Dauer ist schwer voraussagbar und richtet sich nach den Fähigkeiten und dem Zeiteinsatz der Doktorandin/des Doktoranden. Weitere Einflussfaktoren sind möglich (z. B. Defekt oder Überlastung eines Forschungsgerätes).

Die Promotion erfolgt unter Anleitung der Erstbetreuerin/des Erstbetreuers, der die Doktorandin/den Doktoranden bei der eigenständigen Erarbeitung fachlich berät. Insbesondere achtet die Erstbetreuerin/der Erstbetreuer darauf, dass:

  • die Doktorandin/der Doktorand in das Fachgebiet und das relevante wissenschaftliche Umfeld eingeführt wird.
  • die Doktorandin/der Doktorand bei der Umsetzung der Grundsätze zur guten wissenschaftlichen Praxis unterstützt und angeleitet wird.
  • die Doktorandin/der Doktorand Hinweise zur Beschaffung der Fachliteratur und des Forschungsmaterials bekommt.
  • die Doktorandin/der Doktorand die nötigen Empfehlungen zur Formulierung und Begrenzung von Thema und Problemstellung erhalten.
  • Hypothesen und Methoden gemeinsam diskutiert und beurteilt werden.
  • Resultate und deren Beurteilung gemeinsam besprochen werden.
  • die Teilnahme an wissenschaftlichen Tagungen und sonstigen Ausschreibungen (z.B. Preisen) entsprechend den finanziellen Möglichkeiten des Instituts gefördert werden.
  • gegebenenfalls Praxiserfahrung (im In- und Ausland) ermöglicht wird.
  • es regelmäßige Treffen mit der Doktorandin/dem Doktoranden zu einer ausführlichen Besprechung gibt.
  • die Doktorandin/der Doktorand zur Disposition und Darstellung (Aufbau, Sprache) der Dissertation beraten wird.
  • die Doktorandin/der Doktorand in der Abschlussphase mit dem Ziel einer zeitnahen Fertigstellung der Dissertation begleitet wird.

Die Promotion bringt auch Pflichten für die Doktorandin/den Doktoranden mit sich:

Die Doktorandin/der Doktorand verpflichtet sich mit dem Antritt der Promotion zu zielgerichtetem, eigenständigem wissenschaftlichen Arbeiten.

  • Absprachen zur Planung und Durchführung sowie Bewertung der experimentellen Arbeit erfolgen durch die Erstbetreuerin/den Erstbetreuer. Voraussetzung ist der kontinuierliche Kontakt zur Erstbetreuerin/zum Erstbetreurer, um die Betreuung zu ermöglichen. Terminliche Absprachen müssen daher auch eingehalten werden.
  • Die Doktorandin/der Doktorand hat auf Anfrage jederzeit Auskunft zum Stand und Fortschritt des Dissertationsprojekts gegenüber der Erstbetreuerin/dem Erstbetreuer zu geben.
  • Es wird erwartet, dass die Doktorandin/der Doktorand im Regelfall für die methodisch, praktische Durchführung des experimentellen Anteils der Dissertation ein Forschungssemester (Freisemester) nimmt und entsprechend für die Forschung nutzt. Vor dem Beginn der experimentellen Arbeiten muss eine Sicherheitseinweisung erfolgen.
  • Die regelmäßige Teilnahme an wissenschaftlichen Instituts-internen Veranstaltungen (Anatomisches Kolloquium, Doktorandenseminare, interne Weiterbildungen etc.) werden vorausgesetzt, sofern sie nicht mit offiziellen Lehrveranstaltungen kollidieren.
  • Die Doktorandin/der Doktorand ist verpflichtet, sich Grundkenntnisse in gängigen Officeprogrammen (Word, Excel, Powerpoint), soweit nicht vorhanden, selbständig anzueignen.
  • Die Doktorandin/der Doktorand sollte die Möglichkeit nutzen, die Forschungsarbeit auf nationalen und internationalen Kongressen in Absprache mit der Betreuerin/dem Betreuter zu präsentieren. Im Rahmen einer kumulativen Promotion (Erstautorenschaft) wird dies vorausgesetzt.
  • Die Ergebnisse der Promotionsarbeit werden abschließend im Institutskolloquium/ Anatomischen Kolloquium unter Anwesenheit der Erstbetreuerin/des Erstbetreuers präsentiert.
  • Die Promotion wird durch eine Dissertationsschrift und/oder durch eine wissenschaftliche Veröffentlichung (Erstautor oder Koautor) in einer wissenschaftlich begutachteten Zeitschrift (Peer-review) nach den Promotionsrichtlinien der Medizinischen Fakultät der FAU abgeschlossen.
  • Für den Fall, dass die Doktorandin/der Doktorand von seinem Promotionsvorhaben zurücktreten möchte, kann sie/er das Betreuungsverhältnis nur unter Angabe triftiger Gründe beenden.
  • Die Doktorandin/der Doktorand ist mit Beginn der Promotion am Institut dazu verpflichtet, sich selbstständig auf dem Promotionsportal docDaten der FAU (https://www.docdaten.fau.de/gs/login/auth) anzumelden.
  • Weitere Informationen zur Promotion sind auf der Webpage des Graduiertenzentrums (https://www.fau.de/graduiertenzentrum/promotion/), auf den Seiten des Doktoranden-Service-Centers der Medizinischen Fakultät (https://www.med.fau.de/forschung/wissenschaftlicher-nachwuchs/promotion-2/waehrend-der-promotion/) sowie auf der Seite der Graduiertenschule für Lebenswissenschaften der FAU (https://www.life.fau.de/) nachlesbar.

Besondere Rahmenbedingungen einer Promotion am Institut:

Wird die Promotion im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses an der FAU oder eines Stipendiums durchgeführt, gewährleisten die Erstbetreuerin/der Erstbetreuer geeignete Arbeitsbedingungen. Besteht kein Beschäftigungsverhältnis so besteht kein Anspruch auf einen festen Büroarbeitsplatz. Ein Kittel sowie ein PC für die Promotion kann nur in Ausnahmefällen durch das Institut bereitgestellt werden.

Einhaltung der Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis:

Die Doktorandin/der Doktorand und die Betreuerin/der Betreuer verpflichten sich, die Grundsätze zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis einzuhalten. Weitere Informationen zu Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis sind auf der Webpage der FAU (https://www.fau.de/universitaet/rechtsgrundlagen/sonstige-regelungen/ und https://www.fau.de/graduiertenzentrum/informationen-a-z/gute-wissenschaftliche-praxis/) zu finden.

Doktorarbeitsthema am Institut für Funktionelle und Klinische Anatomie

Derzeit sind keine Doktorarbeitsthemen zu vergeben.

Masterarbeitsthema am Institut für Funktionelle und Klinische Anatomie

Trockenes Auge bei peripherer Polyneuropathie am Mausmodell „Morphologische und biochemische Charakterisierung des Tränenapparates bei peripherer Polyneuropathie im Hinblick auf das Dry Eye Syndrom“

Zielgruppe: Master-Studierende der Molekularen Medizin, Biologie o.ä.

Zeitpunkt: Ab sofort oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt (nach Absprache)

Ansprechpartner: Jessica Welss (jessica.welss@fau.de)

Thema

Polyneuropathien (PN) sind Störungen oder Schädigungen peripherer Nerven und gehören mit diversen Subtypen, Ursachen und Ausprägungen zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen weltweit. Die diabetische Polyneuropathie ist innerhalb Europas die am häufigsten dokumentierte Form. Üblicherweise beginnt eine neuropathische Erkrankung mit Taubheit, Kribbeln oder Stechen in Fingern und Zehen und kann zu einem partiellen oder kompletten sensorischen Funktionsverlust in den Gliedmaßen führen. Andere Patienten klagen über eine Hypersensibilität, bei der das Schmerzempfinden im Allgemeinen erhöht ist (Hyperalgesie) oder Reize als unangenehm empfunden werden, die üblicherweise nicht schmerzhaft sind (Allodynie) [1, 2]. PN-Patienten zeigen zudem ein gesteigertes Risiko ein Trockenes Auge (DED = Dry eye disease) zu entwickeln. DED gehört zu einer weit verbreiteten, aber extrem heterogenen Gruppe der Augenoberflächenerkrankungen. Patienten leiden dabei neben einer Trockenheit der Augenoberfläche, häufig an einem Gefühl von Unwohlsein, Juckreiz, an einer Überempfindlichkeit oder vieles mehr [3]. In einer klinischen Studie über PN berichteten 93% der Patienten zusätzlich über derartige, für DED typische Symptome [4]. Für einen gesunden Tränenfilm ist eine intakte Innervation der Augenoberfläche und des Tränenappartes essentiell. Da einer PN häufig eine neuronale Degeneration zu Grunde liegt und eine Verbindung von reduzierter cornealer Nervenfaserdichte und Verminderung der Tränenflüssigkeitsmenge bereits gezeigt werden konnte, ist es Ziel des Projektes zwei unterschiedliche Polyneuropathie-Mausmodelle auf morphologischer sowie auf Protein- und Gen-Ebene zu untersuchen. Dabei sollen übereinstimmende Faktoren identifiziert werden, die zur Ätiologie und Pathogenese des Trockenen Auges über neurologische Prozesse beitragen.

Methoden-Spektrum:

– Transmissionselektronenmikroskopie
– Biochemische Analysen (qPCR etc.)
– Histologische/ Immunhistologische Färbungen

Literatur:

1. Zhuo, M., Cortical excitation and chronic pain. Trends Neurosci, 2008. 31(4): p. 199-207.
2. Deuis, J.R., et al., An animal model of oxaliplatin-induced cold allodynia reveals a crucial role for Nav1.6 in peripheral pain pathways. Pain, 2013. 154(9): p. 1749-57.
3. Belmonte, C., et al., TFOS DEWS II pain and sensation report. Ocul Surf, 2017. 15(3): p. 404-437.
4. Grant, I.A., et al., Peripheral neuropathy associated with sicca complex. Neurology, 1997. 48(4): p. 855-62.

Master – english version 06 2019


Mechanische Charakterisierung von Tränen- und Meibomdrüsen

thesis_proposal

Arbeitsgebiete: Biomechanik, Materialmechanik, 3D Biodruck, Mechanische Messungen

Notwendige Kenntnisse: Statik und Festigkeitslehre, Biomechanik

Wunschenswerte Kenntnisse: Materialmodellierung, Kontinuumsmechanik

Betreuer und nähere Auskünfte:
Silvia Budday (silvia.budday@fau.de) – LTM
Jana Dietrich (jana1.dietrich@fau.de) und
Friedrich Paulsen (friedrich.paulsen@fau.de) – Anatomie

Sprache: Deutsch/Englisch

 

Larissa Bischofsberger, Dr. dent. – Hammer

Jessica Feldt, Biologin, Dr. rer. nat. – Paulsen, Feigenspan (Nat.Fak.)

Simone Gaffling, Dr. ing. – Scholz

Katharina Gary,  Dr. med. – Paulsen, Garreis

Andrea Hilger,  Dr. med. – Bräuer, Schicht

Sophia Hüggenberger, Dr. dent. – Bräuer, Schicht

Katharina Jüngert, Dr. med. – Paulsen, Garreis

Anna Kanewska, Dr. med. – Paulsen, Garreis

Jakob Kerres, Dr. med. – Paulsen

Carolin Kettenacker, Dr. dent. – Bräuer

Benedikt Kleinsasser, Dr. med. – Hammer, Schicht

Barbara Kral, Dr. dent. – Garreis

Wenyue Li, Dr. med. dent. – Bräuer, Schicht

Yuqiuhe Liu, Dr. med. – Paulsen

Elisabeth Lueg, Dr. med. dent. – Paulsen

Lena Luibl, Dr. med. – Scholz

Anna-Lena Meister, Dr. med. – Schicht

Nikola Milivojevic, Dr. med. – Garreis

Andreas Nickl, Dr. med. – Paulsen

Hagen Nicolaus, Dr. med. – Paulsen, Garreis

Tabea Schärfe, Dr. dent. – Schicht

Aurelius Scheer, Dr. med. – Bräuer, Schicht

Anna Schindler, Dr. dent. – Paulsen

Maximilian Schmalfuss, Dr. med. – Scholz

Sebastian Schmidt, Dr. med. – Gelse/Paulsen

Kaja Schneider, Dr. med. – Scholz

Simon Schomburg, Dr. med. – Arnold

Marius Topka, Dr. med. – Hammer

Jessica Wells, Biologin, Dr. rer. nat. – Paulsen, Brandstätter (Nat.Fak.)

Thomas Wille, Dr. med. – Paulsen

Johannes Wittmann, Dr. med. – Paulsen

Ingrid Zahn, Biologin, Dr. rer. nat. – Paulsen, Brandstätter (Nat.Fak.)

Maximilian Zetzsche, Dr. dent. – Paulsen

Dr. dent. Anne Teichert – Hammer/Erlangen/2021

Dr. med. Susanne Adelung – Paulsen/Erlangen/2020

Dr. med. Franziska Jäger – Hammer/Erlangen/2020

Dr. med. Laila Müller – Paulsen/Erlangen/2020

Dr. med. Magret Krüger – Paulsen/Erlangen/2020

Dr. med. Anca Rath – Paulsen/Erlangen/2020

Dr. med. Maximilian Bründel – Paulsen/Erlangen/2019

Dr. med. Nadine Hartjen – Paulsen/Erlangen/2019

Dr. med. dent. Eva Beckenbauer – Paulsen/Erlangen/2018

Dr. med. dent. Regina Siber Hogeboom – Paulsen/Erlangen/2018

Dr. med. Julia Dieckow – Paulsen/Halle/Erlangen/2017

Dr. med. Valerian Altersberger – Paulsen/Erlangen/2017

Dr. med. Paul Frömmling – Paulsen/Erlangen/2017

Dr. med. Daniel Abrar – Paulsen/Erlangen/2017

Dr. med. Robert Henker – Paulsen/Erlangen/2017

Dr. med. Philipp Ackermann – Paulsen/Halle/Erlangen/2016

Dr. med. Martin Beron – Paulsen/Erlangen/2014

Dr. med. dent. Katharina Wild – Paulsen/Erlangen/2014

Dr. med. Ann-Christin Funke – Paulsen/Halle /2013

Dr. med. Andreas Posa – Paulsen/Halle /2013

Dr. med. Maria Gottschalt – Paulsen/Halle /2013

Dr. med. Daniel Pfütze – Paulsen/Halle /2012

Dr. med. Beate Reiss – Paulsen/Halle /2012

PD Dr. rer. nat. Martin Schicht – Bräuer/Halle/2012

PD Dr. rer. nat. Fabian Garreis – Paulsen/Halle /2012

Dr. med. Johannes Peters – Paulsen/Halle /2011

PD Dr. med. Ulrike Hampel – Paulsen/Halle /2010

Dr. med. Sophie Rösler – Paulsen/Halle /2010

Dr. med. dent. Andreas Willer – Paulsen/Halle /2010

Dr. med. Christian Kindler – Paulsen/Halle /2009

Dr. med. Ivonne Minsel – Paulsen/Halle /2009

Dr. med. Anne Jansen – Paulsen/Kiel/2009

Dr. med. dent. Cordula Keine – Paulsen/Halle /2008

Dr. med. dent. Thies Heye – Paulsen/Halle /2008

Dr. med. Roman Hirt – Paulsen/Halle /2007

Dr. med. Matthias Gebhardt – Paulsen/Kiel/2006

PD Dr. med. Lenard Conradi – Paulsen/Kiel/2005

Dr. med. dent. Muhammad Ayub – Paulsen/Kiel/2004

Dr. med. dent. Jochen May – Paulsen/Kiel/2003

Prof. Dr. med. Philipp Steven – Paulsen/Kiel/2003

Dr. med. Uta Hallmann – Paulsen/Kiel/2002

PD Dr. med. Hannes Kutta – Paulsen/Kiel/2002

Forschungsschwerpunkte

Forschungsschwerpunkte

Der Lehrstuhl für Funktionelle und Klinische Anatomie befasst sich mit Fragestellungen zum Auge (Grundlagenforschung), insbesondere zur Augenoberfläche und den ableitenden Tränenwegen (Ocular surface group) sowie zur Rolle verschiedener Proteine und Peptide (u.a. oberflächenaktive Proteine) an der Augenoberfläche, in Gelenken (bei Arthrose und rheumatoider Arthritis) sowie in anderen Körperlokalisationen. Darüber hinaus werden klinisch-anatomische Fragestellungen bearbeitet sowie intensiv neue Methoden für die Anatomieausbildung entwickelt und Lehrforschung betrieben.